Aromastoffe in Nahrungsmittel

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Ich fürchte, ich muss Ihnen wieder einmal den Appetit verderben. Eigentlich bezwecke ich damit aber etwas Gutes, wie Sie erkennen werden, wenn Sie diesem Blog treu bleiben. Ich möchte unbedingt alles, was ich hierüber weiß, erfahren oder gelesen habe, an Sie weitergeben. Was Sie dann mit der Information anfangen, ist natürlich Ihre Entscheidung. Heute geht es um Aromastoffe in Lebensmitteln, z.B. Würstchen im Glas, geschälte Tomaten, Aroma von Käse und Schinken usw.


Essen Sie gerne Würstchen aus dem Glas oder belegen Sie Ihre selbst gemachte Pizza mit geschälten Tomaten aus der Dose? Glauben Sie immer noch, dass im Himbeerjoghurt Himbeeren sind? Vielleicht kaufen Sie diese Produkte nie wieder, wenn Sie diesen Artikel zu Ende gelesen haben. Aromastoffe in Lebensmitteln sind weit mehr verbreitet, als auch ich das angenommen habe.

Auch der Geschmack von Käse und Schinken kommt z.B. meist – wie viele andere Aromen – aus Hightech-Labors. Der Himbeergeschmack im Joghurt z.B. stammt von Zedernöl, das aus Holzspänen gewonnen wird.
Kartoffelchips haben meist auch nur den Namen, bzw. bestehen aus Püree und Maismehl, was billiger ist.
Der Paprika- und Chili-Geschmack ist wieder aus dem Labor, des weiteren enthalten die Chips den Geschmacksverstärker Glutamat.

Nun zur leckeren selbst gemachten Pizza mit geschälten Dosentomaten:
Was glauben Sie, wie diese geschält werden? Meist macht man sich darüber ja gar keine Gedanken. In Zusammenhang mit Obst und Gemüse hofft man immer darauf, dass dies gesund angebaut wurde, aber dass das Schälen auch ein Faktor ist, der beachtet werden muss, wenn man an Gesundheit denkt, darauf kommt kaum jemand.

Kommen wir zu dem „appetitlichen“ Schälvorgang: Die Tomaten kommen tonnenweise in einen Tank mit Natronlauge. Die Lauge lockert und zersetzt die Tomatenschale. Nachdem sie mittels eines Wasserstrahls von den letzten Schalenresten befreit wurden, werden die nun nackten Tomaten mit Zitronensäure behandelt, um die Lauge zu neutralisieren.
Wohlgemerkt, diese technischen Hilfsmittel müssen auf der Dose nicht deklariert werden.

Hätten Sie z.B gedacht, dass das Aroma und der Geschmack der fein schmeckenden geräucherten Würstchen aus dem Glas nicht echt ist.
Nachdem Sie die oberen Abschnitte bereits gelesen haben, glauben Sie nun sicher nicht mehr an das Märchen, dass die Würstchen fein geräuchert wurden, bevor sie ins Glas kamen. Die Würstchen werden nass geraucht, was so viel bedeutet, dass sie durch Chemikalientanks geschleust und da voll gepumpt werden mit künstlichen Aromastoffen – was wie geräuchert schmeckt.
Beim wirklichen Räuchern würden die Würstchen 40 Prozent der Flüssigkeit verlieren, die wir nun aber – da nass geräuchert – als Wasser mit Chemie mitbezahlen.
Dies sind nur ein paar wenige Beispiele. Alleine diese reichen schon, damit einem absolut klar wird, dass wir selbst viel kritischer sein müssen, dass wir uns selbst informieren müssen. Jeder muss die Verantwortung für sich und seine Nahrungsmittel selbst übernehmen. Das, was einem teilweise angeboten wird, hat mit „Lebens“mitteln oft nicht mehr viel zu tun.

Ich kann nur sagen: Mir reicht’s. Ich informiere mich weiter und versuche, diesen Schrott nicht mehr zu kaufen.
Aromastoffe in Lebensmitteln, nein danke.